Damals – Geschichte und Geschichten aus dem Landkreis Böblingen

Transkript

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00:00:00: Damals, Geschichte und Geschichten aus dem Landkreis Böblingen.

00:00:05: Längst vergangene Zeiten spannend und lebendig erzählt.

00:00:09: Experten im Gespräch mit Hansjörg Jung und Hansjorgzurm von der Sinnelfingerzeitung Böblinger Zeitung.

00:00:18: Hallo Hansjurg!

00:00:20: Heute ist wieder Podcast-Zeit.

00:00:21: Wer ist denn zu Gast?

00:00:23: Heute haben wir den Thomas Speer zu Gast, der ehemalige Gartenhabensleiter in Sindelfingen.

00:00:31: Er ist seit vielen Jahren begeisterter Hobby-Wingerter in Breitenholz und wir werden auch darüber reden wie früher der Weinbau in Sindelfingen war weil bei aller Industrie Wein gab's in Sindelpingen früher schon mal.

00:00:48: Das ist ja ein Thema für Genießer.

00:00:51: Ja hoffentlich

00:00:54: Thomas Speer,

00:00:55: herzlich willkommen heute.

00:00:57: Wir unterhalten uns über ein Thema von Sindelfingen das eigentlich nicht so sehr bekannt ist.

00:01:06: Sindelfingisch bekannt hat ja durch seine Automobilindustrie war früher das Weber-Städtchen aber mit Weinbau hatte es ja nicht so den großen Klang gehabt bislang wobei es Garbol Wenn man sich die alten Flugarten anschaut, das Weinberg-Weltle unter den Weinbergen.

00:01:29: Es gibt heute noch die Wingerstraße.

00:01:32: Wann hat es so richtig begonnen mit dem Weinbau in Sintelfingen?

00:01:37: Also ganz genau weiß man's natürlich nicht aber so Anfang von vierzehnhundertzwanzigdreißig gibt es erstes Nachrichten dass da zu der Zeit ein Sinn für den Wein angebaut wurde.

00:01:53: Und die Zeit, wo das ganz gut funktioniert hat war ungefähr bis zum Dreißigjährige Krieg und der hat dann sozusagen nicht nur ein Zillenfing, sondern auch hier im Ländchen ziemlich einen Einschnitt gebracht.

00:02:12: Weil einfach die Leute wegsterben sind und die Männer im Krieg waren und alles sozusagen dann verwischt wird.

00:02:22: Wo waren denn die Weinberge in Zindelfingen?

00:02:26: In Zindelfingewagen gibt es ja die Sonnenhalde, ober Sonnenberg und Fressberg.

00:02:34: Und da am Klostersen auf die Südhänge, die waren eigentlich alle circa zwanzig Hektar mit Reben bestockt.

00:02:48: Wie muss man sich das vorstellen?

00:02:50: was waren das für ... Weinsorten und wie hat er geschmeckt?

00:02:56: Also ich denke mal in dieser Anfangszeit war ja das Klima auch besser als nachher, als die kleinen Eiszeit angefangen hat.

00:03:07: Das war der Elblink und die Heuschrebe... heulisch!

00:03:18: Das waren zwei Weisesorte überall eigentlich angebaut wurden.

00:03:26: Das Klima war gut, man braucht ja ungefähr die Jahresdurchschnitt von zehn Grad, dass ein Weinbauklima funktioniert.

00:03:35: das war ungefähr bis fifteenhundertfünfzig so der Fall.

00:03:40: dann hat es gekippt und deshalb denke ich auch, dass in dieser Zeit den Zillenfähigen relativ ordentlich war.

00:03:48: Uns hat auch im Keller einigermaßen funktioniert.

00:03:55: Allerdings war es sehr zerstückelt, es gab keine große Weingüter außer dem Kohlenstift.

00:04:04: die haben wohl so zwei Morgen gehabt und der Rest eher in Viertel oder halbe das entspricht ungefähr sechzehn A oder acht zehn bis sechzen Sag ich mal, dass es für eine Familie zum Selbstverbruch ausgereicht hat.

00:04:22: Also ich selber bewirtschaftet die Drei-Dreißig an, sprich einen Morgen

00:04:28: und

00:04:29: der ist mir zu viel zum Selbertränken.

00:04:31: Manchmal muss man sich zwingen!

00:04:33: Aber da

00:04:33: kommen nachher noch drauf Zeug.

00:04:36: was ich spannend finde... Ist irgendwo eigentlich mal eine Flasche aus jener Zeit aufgetaucht, in irgendeiner Kirche oder bei irgendeinem historischen Gebäude im Markeller?

00:04:47: Also in der Zeit haben wir nichts in den Flaschen abfüllt.

00:04:51: Das hat man auch aus dem Fass rausgelassen und wenn es leer war, hatten wir das nächste Agestuch.

00:04:55: Aber

00:04:57: die Flaschabfüllung ist deutlich später gekommen.

00:04:59: Okay!

00:05:00: D.h.,

00:05:00: aber auf Fass hat man natürlich animik gefunden.

00:05:04: Also meine Typen gibt's ja noch als Fass im Fluss.

00:05:07: Aber hier in Sennelfinger wüsste ich nicht, dass da irgendwo noch ein Keller, noch ein Waldfass wäre.

00:05:14: Es gibt sowieso in der Sennselfinger relativ wenig große Keller.

00:05:18: Das ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass man hier keine großen Weingüter gehabt hat.

00:05:26: Auch hochherrschaftlich nicht.

00:05:29: Die Korhörn ein bisschen mehr braucht aber ansonsten gab es keinen grosser Weinbauer her.

00:05:37: Der Weinbau ist das eine, also dass man den Wein anbaut.

00:05:41: Aber um den Wein zu machen braucht man ja auch ein Kälter.

00:05:44: Gab es das in Sindelfingen?

00:05:46: Es gab zwei.

00:05:50: Eine in der Martinsgasse.

00:05:52: Also dort wo jetzt Möbelhaus Mornenweg ist ungefähr und ab vierzehn- siebener-siebzig auf dem Marktplatz neben dem Schaftall.

00:06:04: Also ganz grob sei mal da wo jetzt... Also ist das schüttwächtlich von unserer Galerie, vom Mittelalter Rathaus.

00:06:17: Da muss wohl die Kälter-Gweste sein, die dann in den siebzehn und siebenen Siebzig verkauft wird zum Abbruch, weil man es nicht mehr braucht hat?

00:06:26: Jetzt gibt's ja aber z.B.

00:06:27: eine Nachbarstadt, da gibt's auch die Kälterstraße.

00:06:30: Deutet das dann darauf hin, dass auch in Böblinge Wein gekältet worden ist?

00:06:35: Oder gab es da halt nur eine Kälter wo die Weinbauern ihre Sache hingepackt haben oder?

00:06:40: Ja Böblinger war ja genauso eigentlich Rebstand wie Sindelfinger.

00:06:45: Die hatten ja auch die Südhänge.

00:06:48: Allerdings klimatisch vergleichbar mit Sindelfingern und der gleiche Problematik.

00:06:53: Und von daher denke ich haben die Böbingen auch ja Kälte gehabt.

00:07:00: Die haben sich sicher nicht nach Sintlfinger ihre Trauben tragen.

00:07:04: Ganz sicher.

00:07:08: Du sagst gerade, um siebzehn, achtzig rum wurde die Kälter abgebrochen.

00:07:17: Da kam ja der Weinbau in Sintlefingen so ziemlich zum Erliegen in dieser Zeit wenn man da Oberamtsbeschreibung glaubt was waren da die Gründe dazu?

00:07:30: Also wie gesagt Sindelfinger ist ja klimatisch eher im Grenzbereich, was ein Weinbau anbelangt.

00:07:38: Und die... Die Lust der Sindelfingern, Wein anzubauen hat sich in Grenze gehalten nach dem dreißigjährigen Krieg.

00:07:52: Warum?

00:07:54: Zum einen habe ich das so rausgehört waren da einfach andere Prioritäten da, nach dem Dreißjährige Krieg.

00:08:04: Man musste gucken an das Überlebendenker.

00:08:08: Ob gleich eine Verfügung vom Herzog war, dass alle veröteten Rebflächen wieder aufzuforschen seien?

00:08:18: Haben sich die Sindelfinger dagegen sehr gestrebt und auch die Vermittlung von dem Vogt von Leonberg hat nur, sag ich mal ... Dazu beigetragen, dass wenige da wieder angepflanzt haben.

00:08:36: Sie sind noch ausgehandelt, dass wenigstens das Pflanzgut und die Pfähle sie gekriegt haben.

00:08:45: Und dass die Flächen, die neu zu vergeben waren dann auch ins Eigentum der Anpflancer übergegangen ist.

00:08:54: Und so haben sie es dann fertig gekriegt, dass wenn ich ein paar wieder angefangen habe mit dem Weinbau, die mussten ja alles wieder neu lernen.

00:09:02: Das muss man sich immer vorstellen und ich befürchte mal, dass die Silvier im Keller das sich dann auch schwergeteilt haben.

00:09:12: Einmal ist das Klima schwierig, dass du einen guten Traubensaft musst kriegst.

00:09:18: Und wenn du dann die Erfahrungen im Keller auch nicht hast, brauchst dich eigentlich nicht wundere, dass du immer wieder gehört hast.

00:09:25: Dass den Sindelfinger weit du fast nicht drängen können.

00:09:30: Also beide Seiten waren da wohl ein Grund dafür.

00:09:35: Gibt

00:09:35: es da historische Dokumente davon?

00:09:38: Es gibt ja Aussagen vom Fahrer, die sozusagen als Besoldung Teil der Besoldung den Weihkriegten und die haben sich dann bitterlich in Sturz beklagt, dass wir den nicht trinken können.

00:09:51: In einem Einzelfall meine ich auch gelesen zu haben, hat man ihn aus Bekanntstadt

00:09:58: den Weinbeginn verschickt.

00:10:03: Gleichwohl die Oberamtsbeschreibung von von Sindelfingen vermerkt, dass ab einigstens auf fünf Morgen wieder Weinbau betrieben wurde.

00:10:22: Da gab es dann wohl als Ernte zehn einmal gutes Gewächs und der Eimer hat glaube ich schon rund dreihundert Liter gehabt.

00:10:33: Da gabs eine Renaissance in der Zeit Woher die jetzt kommen ist, also wahrscheinlich hat irgendjemand gesagt, komm wir probieren es wieder.

00:10:45: Und so habe ich das auch wahrgenommen dass man da in einzelnen Jahren auch ein Gudeweihe gekältet hat.

00:10:58: aber dann kommt dann wieder ein Jahr wo alles verfriert und wenn das sozusagen als vor drei Jahren kommt, dann haben sie einfach keine Schmerzen mehr Und so war das da wohl auch.

00:11:10: Und den Kälter gab es sozusagen derzeit nicht mehr, also hab ich mir praktisch alles selber gemacht im Keller und das musst du wollen und können.

00:11:20: Und dann war nach zehn bis fifteen Jahren leider wieder eingeschlafen.

00:11:25: Das ist interessant weil im Sindelfingen ist dann wieder eingeschlafen in Böblingen ja auch aber Leonberg hat ja durchgehend Wein produziert beispielsweise.

00:11:36: Warum hat es dort dann funktioniert?

00:11:39: Also einmal, ich denke, ist Leonberg etwas klimatisch günstiger.

00:11:44: Die sind eine ganze Hochwiss in den Fingern gelegen und dann hängt's ja immer auch vom Menschenschlag ab.

00:11:53: also das muss man einfach wollen.

00:11:56: und die Leonberg oder wie heißt der Flecken davor... ...den Dingen genau, die haben die Traditionen einfach beibehalten.

00:12:07: Ja, es geht ja bis heute.

00:12:09: Die Mellau oben ist fest und die andere Seite wollte ich auch mal einen Weinberg kaufen aber da wird der Autobahn zu laut gewesen.

00:12:20: Sie hörst du bis dann auf?

00:12:21: Witzig ist ja auch das selbst in kleinen Orten und damals war es ja wirklich ein ganz kleiner Ort zum Beispiel Schöneich Ja auch Wein angebaut hat, da gibt es ja noch in den Bergen.

00:12:32: Das deutet auf die Weinberge hin Richtung Böblinger also Richtung Rauerkopf.

00:12:37: das hat ja alles nicht funktioniert.

00:12:40: Also liegt es dann auch daran weil's keine Familien gab die sich dem Weinbau verschrieben haben und dass dann letztendlich auch als

00:12:49: Firma,

00:12:49: als Betrieb gemacht haben, also als landwirtschaftlichen Betrieb Unabhängig von den klimatischen und technischen Schwierigkeiten?

00:13:01: Also da gibt es mit Sicherheit mehrere Gründe.

00:13:04: Einmal ist da oben schön heilig und holt Skirlinge einfach klimatisch schon noch mal schwieriger als wir hier, das sind einfach höher.

00:13:13: Und dann kommt natürlich dazu du musst ja auch den Wein vermarkten oder du musst selber trinken und dann hast du nie keine großen Flächen wenn du selber trinkst.

00:13:25: Und also ich im Mittelalter gab's den Wein bis... Also Gülstein, Haaslach bis Hauptoberndorf, der meine Kälter gehabt.

00:13:38: Es hängt viel vom Klima ab und in die Grenzbereiche hört es dann halt einfach auf.

00:13:46: Der Wein muss schmecken und wenn er dann schmeckt, lasst es bleiben!

00:13:51: Man kann schnell nicht mal nach Böblingen verkaufen.

00:13:53: Ja, zum Beispiel für ein

00:13:55: Sindelfinger!

00:13:58: Na ja, bis zum dreißigjährigen Krieg war die Anbaufläche in Württemberg auch einen Vielfachholz größer als heute.

00:14:08: Manche reden von viermal so hoch.

00:14:10: es gibt aber auch die sagen sieben mal so hoch.

00:14:13: und wenn man sich das vor Augen führt dass im Amurtal von Tübingen um Herrn Berg herum bis rüber nach Roba sogar Weinberg gegeben haben soll.

00:14:25: Das ist schon ein Märzfläch, wo wir am Ende trinken wollten.

00:14:28: Ist eine andere Frage?

00:14:30: Also es ist ja so das können wir uns auch heute kaum vorstellen welche Mengen auf diesen großen Flächen produziert wurden.

00:14:45: also zum einen wird er ja auch ausgeführt, also die Bebe Häuser München haben über heutlinge Freirei-Stadt nach Ulm den bis nach Wien noch in der Geschippert.

00:14:59: Also so schlecht kann dann ein Quäse sein und zwar deshalb weil der ist nicht so schwer, der Wein vom oberen Dekar ist ein bisschen spritzig, hatte ein bisschen mehr Säure schon immer gehabt und alle die das mögen Die haben natürlich ein richtig gutes Getränk.

00:15:21: Und der zweite Punkt ist, dass man in der Bevölkerung auch deutlich mehr Wein getrunken hat.

00:15:29: Da gab es ja kein Bier und keinen Must ... Also ich hab mal gelesen, also so einen Taglöhner für den hat mir zweieinhalb Liter pro Tag gerechnet.

00:15:42: Dass er braucht.

00:15:44: Also Schaffekör und ... Unser im Schnitt gibt es Schätzungen, dass man mindestens in der Bevölkerung jeden Tag einen halben Liter getrunken hat.

00:16:01: Und dazu kommt noch, dass er auch in den Iglyoster selber ziemlich gebraucht hat und zum Abendmeier schon dann auch wieder braucht – zumindest bei den Evangelischen.

00:16:15: Und so muss der Weih weggetrunken.

00:16:19: Es gab auch Zeit, da gab es so viel zum Wirtelarmacher genommen anscheinend Stiftsgericht und Sturkels.

00:16:25: Das

00:16:28: war so sauer?

00:16:29: Da war einfach da!

00:16:31: Keiner hat einen Trunk abgenommen.

00:16:33: Also da war richtig viel Wein da... Der war natürlich nicht so stark wie uns heute, ich ging so zwischen sechs und acht Prozent Alkohol.

00:16:44: Und wenn man den noch ein bisschen verdünnt hat, dann kann er gut trinken.

00:16:51: Wir haben es gerade schon vom Amurtal gehabt.

00:16:54: da gehst du deiner Ladenschaft nach dem Beinbau?

00:17:00: Wie bist du dort dazukommen?

00:17:04: Also das war eine Phase wo ich wollte Erzille fingen Den Wunsch hatte irgendwo noch ein Auszeitgrundstück zu suchen.

00:17:20: Also ich habe eher noch einen Gartengrundstuck gesucht und habe da auch ein paar anguckt, in der Zeit war das Stück Weinberg im Breiterholz an Zeigeplättel drin.

00:17:34: Und dann habe ich es anguckt Das auch mal an, wenn es schön wetter ist.

00:17:45: Und dann habe ich ja den Blick gehabt praktisch über die Wormlinger Kapelle bis zur Boko in Zollern und dann hab' ich gedacht das darfst netten auslaufen.

00:17:55: Und halt denk', da kannst du ein paar Kumpels

00:17:57: begeistern.".

00:17:58: Die waren natürlich alle begeistert von der Aussicht... Aber

00:18:02: komm schaffelnetter!

00:18:03: ...und sich sagen wir stellig sauer.

00:18:07: Und bis ich dann dacht hab, also wenn das so ist, dann ist das was für mich oder mache ich das?

00:18:12: Und so hat sich das entwickelt.

00:18:14: Wie lacht man Weinbau?

00:18:17: Also ich habe das so angefangen, dass ich erst mal die Weinbergnachbarn dort alle ein bisschen interviewt hab und gesagt muss man da können schaffe ich es nebenher?

00:18:26: also wir schaffen aus nebenher und das kriegst du auch noch.

00:18:35: und dann bin ich in den Weinobstbauverein nach unserer Lesinger Als Reiter, da gibt es dann auch welche die gesagt haben wie man das macht.

00:18:45: Und beim Schneider, weil als Gärtner musst du einmal wissen wie's geht und dann warst du am Anfang so wenn sie mich anrufen du musst ja auch Spritzen.

00:19:01: Und ich habe nicht einmal ein Spritz gett!

00:19:04: Und so hat sich das Stück um Stück weiterentwickelt bis zu dem dass ich jetzt einen Morgen bewirtschafte

00:19:13: Was kommt da aus?

00:19:15: Also gute Tausend Liter.

00:19:19: Das langt dann schon fast ein Schnitt vom Tagelöhner.

00:19:22: Zum Beispiel, also wenn ich mir das sozusagen vorne mit täten, können die fast alles selber trinken.

00:19:32: aber da ich ja auch immer drum bitte dass mich andere Leute vom Algorithmus abhaltet helfen die mir da.

00:19:43: Und was baut man denn so in Breiterholz im Ammertal an?

00:19:48: Also die traditionelle Sorte waren Weißwand, herbst celli Kanner und Minotoga.

00:19:56: Und rot war viel Speerbergunder und Schwarzrieslinge.

00:20:03: Jetzt kommen natürlich die neue Pilzwiderstandsfähige-Sorten.

00:20:07: wie beim Rotarm viel regent angebaut Beim Weißen kommt jetzt die ganze Sovitage.

00:20:17: Genau, Camerle Blanc als die und Solaris.

00:20:20: Also das ist halt nur für diese Hobbywinsel wirklich sehr attraktiv wenn man in dem Berg- und Stellbereich deutlich weniger Aufwand für den Pflanzenschutz braucht also ein Drittel von dem was man bei den Konventionellen aufwenden muss.

00:20:44: Und vom Trinken her lassen die sich vermarkten oder muss man sie selber trinken?

00:20:50: Also das kommt darauf an wie viel man hat.

00:20:53: Wenn ich jetzt mein Selber trinken müsste, hätte ich ein Problem.

00:20:57: also von daher meine Jahrgänge sind immer weg.

00:21:01: Mein erster Besen den ich in der Oxalmentrose immer mache brauche ich schon immer den Wein vom Jahr davor obwohl ich eigentlich den vom Jahr Davor Niemand wollte, weil der eigentlich besser ist als ein junger Aufgeregter war.

00:21:20: Aber ich hab es ja nicht geschafft.

00:21:23: Zu wenig Lagerkapazität?

00:21:25: Ja zu wenig Wein!

00:21:27: Der war einfach weg, musste immer schon holen.

00:21:31: Ammerthal haben wir gerade gehört, das ist eines der Hauptweinangewurttagebiete am Rand des Landkreises Böblingerskörte.

00:21:38: offiziell zum Tübingern Leonberg haben wir im Landkreis.

00:21:43: Wie viele Flächen sind denn das insgesamt?

00:21:45: Also, wenn man von Herreberg nach Tübingen fährt durchs Amadrat sieht man ja überall Wein.

00:21:53: Es hält sich ein Grenze.

00:21:54: Tübinger hat fast nix mehr und Jesinge ist die größte Weinbaugemeinde.

00:22:01: Der hat ungefähr zehn bis fifteen Hektar.

00:22:06: Endringer ganz wenig oder knapp allen.

00:22:10: Und Breiteholz, wir haben andere

00:22:14: Teilen.

00:22:17: Also sind alles keine große Fläche.

00:22:19: Womblinge hat noch im Kapelleberg was.

00:22:21: Windlinge hatte noch etwas.

00:22:23: Rotterburg wenig auch und damit ist der obere Neckar eigentlich schon umrissen.

00:22:33: Mitzinger ist schon eine andere Liga.

00:22:37: Reutlinge war auch im Mittelalter eine der größten Weinbaustädte überhaupt.

00:22:43: Ich glaube, die Stadt hat noch einen Weinberg.

00:22:47: Ja und damit ist da Obernecker am Risse.

00:22:51: Das heißt heute ist das überwiegend Liebhaberei?

00:22:55: Überwiegend ja!

00:22:57: Liebhaarberei

00:23:00: sowohl im Anbau als auch im Genuss.

00:23:02: Thomas Speer, vielen Dank für die klaren Worte zum Weinbau in Sindelfingen und Umgebung.

00:23:11: Wann kann man in der Regel vielleicht noch diese Weine probieren?

00:23:18: also wenn es gerade um Sammertal geht?

00:23:22: Also im Jahresverlauf habe ich immer öffentlich offen einen Feiertag erst am Mai mit Frau Lechtam und gemeinsam haben wir den Weinwantertag Und dann kann man mir natürlich anrufen oder eine Mail schreiben.

00:23:37: Ich bin im Internet mit der Homepage, jederzeit wenn es bei mir passt und noch genügend Wein da ist, kann man auf dem Weinberg eine schöne Weinprobe machen.

00:23:50: Wenn

00:23:51: man genug Energie hat, kann er auch zum Helfen kommen?

00:23:55: Also da wird keiner abgewiesen!

00:23:58: Thomas Schwer, vielen Dank!

00:24:00: Gerne

00:24:05: Podcast BB.

00:24:05: Ein Angebot von Röhm Medien.