Damals – Geschichte und Geschichten aus dem Landkreis Böblingen

Transkript

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00:00:00: Damals.

00:00:01: Geschichte und Geschichten aus dem Landkreis Böblingen, längst vergangene Zeiten spannend und lebendig erzählt.

00:00:09: Experten im Gespräch mit Hansjörg Jung und Hansjorg Zürn von der Sinnelfingerzeitung Böblinger Zeitung.

00:00:17: Hallo

00:00:18: Hansjurg!

00:00:19: Heute haben wir wieder ein Podcast.

00:00:21: um was geht es denn?

00:00:22: Wer ist zu Gast?

00:00:23: heute haben wir den Immanuel Rühle zu Gast.

00:00:27: E-Manager CDU Stadtrat Zindelfinger Architekt und vor allem Gründungsmitglied der Stiftung für die Mangthinskirche.

00:00:41: Und um diese wird es heute gehen, eine der ältesten Kirchen in Baden-Württemberg.

00:00:47: Spannend!

00:00:47: Das Zindelfinger Wahrzeichen.

00:00:52: Grüß Gott, Herr Rehle.

00:00:55: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:00:57: Sehr gerne.

00:01:00: Journalist Peter Bausch, unser alter Kollege hat von Ihnen mal gesagt die Martinskirche sei ihnen eine Herzensangelegenheit.

00:01:11: Warum?

00:01:14: Ja ich habe in dem Vialen den Band von Peter Bauch und Dieter Hill ja geschrieben dass ich in unmittelbarer Nachbarschaft nach Martinskerke aufgewachsen bin und dadurch gab es dann... Die

00:01:53: Sindelfinger Martinskirche ist eine alte Kirche, Was können Sie uns zu Ihrer Entstehungsgeschichte denn sagen?

00:02:04: Ja, wir feiern da immer am dritten Juli die Bayeratssitzung und wir haben von der Krone gehört.

00:02:13: Einfach das Weihetat um den Dritte Juli, Jahrtausend, Dreiund Achtzig.

00:02:17: Astagweit wurden wissen wir nicht.

00:02:19: Papst und Kaiser waren im Investiturschwein waren Bischöfer von Salzburg und Innsbruck da, die in Hirsau das damals schon eine große Bedeutung als Klosstaite im sozusagen Exil lebten.

00:02:36: Die Kirche ist aber

00:02:37: älter

00:02:38: also ich habe mal nachgelesen wie es ja aus dem siebten Jahrhundert?

00:02:43: Und die Grabungen zeigten überhaupt die entsprechenden Dokumente der Rechenauer ein Holz, wahrscheinlich eine einfache Holzkirche auf der Südseite der heutigen Martinskirche zusammen mit einem Friedhof.

00:02:59: Das sagt auch der Name Martin, der in der Zeit häufig zur Namensgebung für Kirchen verwendet wurde.

00:03:07: Das ist

00:03:07: meine Vorgänger-Kirche?

00:03:09: Ja!

00:03:10: Und von dem heute noch bestehenden Gebäude kann man da sagen... Die älteste Kirche im Kreis Böblinge, oder gibt es Ältere?

00:03:22: Oder wie auch im Landesvergleich.

00:03:24: Gibt es viele solche alte Kirchen?

00:03:27: Es ist sicher eine der ältesten und wir haben ja dann ... Wir haben jetzt Weihedatungen.

00:03:34: Wir haben die Weihederkriptade als Unterkirche und das Hochgurt.

00:03:40: Da war dann der Bücher von Konstanz da Ja, da hat sie gewechselt von Graf Adelbert.

00:03:50: Der in Kalf gestorben ist und hat ein Helfhundertdreißig Wölfe.

00:03:59: der Sechste hat die Ingelin die U-Tage heradet.

00:04:02: Und dann kam praktisch der Wölf nach Sindelfinden.

00:04:07: Da haben wir einen klaren Wölfer umgeschlagen.

00:04:11: Da waren Bauleute aus dem italienischen Raum.

00:04:14: Das sieht man an den Pfeider.

00:04:17: mit ihren Exzellen und Kapitälen.

00:04:19: Und wir haben dann den Tachstuhl über dem Mittelschiff, da ist klar datiert von der Denterkologischen Institut in Hohenheim, Elfhundertdreisig, Zweiunddreißig.

00:04:31: Das war also praktisch die Handschrift von Welf des sechsten Seilen

00:04:35: Bauleuten.

00:04:36: Das wollte ich grad fragen was ist denn aus der Entstehungsgeschichte, den noch erhalten?

00:04:41: Jetzt ist die Holztecke, die wohl aus der Zeit noch stand

00:04:49: hat das Middelschiff und der Turm, der war ursprünglich ein Kampanide.

00:04:55: Also abseits sind, alleinstehend... Das sind schon die Merkmale der Ursprünglichen, also man muss sagen das Middleschiff mit seinen Narrakanen und oben in die Ursprünchen sind die Urspringlichen Fenster und nachher wieder freigegelegt auch die Bohlenticke unter diesem Dachstuhl zu sehen.

00:05:19: Und wenn wir uns die Kirche heute anschauen, hat sie schon in der damaligen Zeit so ausgesehen oder nicht?

00:05:29: Weil Sie sagten ja da der Kampagnele.

00:05:31: Der Kirchturm war früher seitlich gestellt alleine

00:05:35: und ein Pyramiden-Dach.

00:05:38: Ja man hat dann einfach entsprechende Entwicklungen vorangeführt den Münz als Schatz, den man gefunden hat.

00:05:50: Das waren dann Zeichen die ja oft auf die Zeit nach Welt im Sechsten hintolten und da war es schon in der Sprechendem... auch hat er von Leinsleiter abgebrochen, die Michalskapelle gebaut im Bohnen.

00:06:09: Und Leins?

00:06:10: Wer war das?

00:06:11: Leins war der großartige Architekt der die Renovierung der Martinsquächt durchgeführt hat.

00:06:22: Sie haben jetzt gerade gesagt, den Münchschatz haben sie gerade erwähnt?

00:06:25: Ja!

00:06:26: Den hat man ja sehr spät gefunden, das ist neunzehnhundertseinundretreiundsiebzig.

00:06:29: Warum hat man vorher nicht gegraben?

00:06:32: oder war es ein Zufall?

00:06:34: Oder hat man dann endlich mal an einer Stelle wo er dann auch laggegraben?

00:06:39: Das ist die eine Frage und die andere.

00:06:40: was ist das für einen Schatz und wo ist er heute?

00:06:46: Das war ein Zuffall dass man diesen Schatz gefunden hat, bzw.

00:06:51: es waren einfach die Stabilisierungsmaßnahmen für sie Pfeiler in den Mittelschiff.

00:06:58: und aber man wusste das WF der Sechste auch eine Münzstätte hatte und eine Gerichtstätte also gerade unter dieser Michalskabelle.

00:07:09: Und das Münzrecht war schon an natürlich für sogeilen Vogt, sage ich jetzt und andere.

00:07:16: Ich hatte beinhallend einen Marktrecht, ein Gerichtsrecht und vieles andere mehr.

00:07:22: Und man kann solche Münzen von der Insel Reichenauer und bei einem Funde auch in Oberschwaben.

00:07:30: Aber vom Zindelfingen haben wir wie Sie sagen erst entdeckt, dann also in den archäologischen Grappungen mit Vorsachter Scholkmann.

00:07:41: Was sind das für Münzen und wie viele?

00:07:43: Sind es Goldmünze, sind es...

00:07:45: Das sind Silber-Münzen.

00:07:49: Also

00:07:51: in einer Schatztruhe oder...?

00:07:52: Bitte!

00:07:53: Waren

00:07:53: die in einer Shatztuhe?

00:07:54: Nein, die waren in einem ganz kleinen Gefäß, so sieben Zentimeter hoch, neunhundertvierzig, fünfzig, einseitig und zweiseitig geprägte Münzen, sogenannte Simblinge.

00:08:10: Und davon waren welche, die waren erst mal von der Sindelfinger-Minschstätte.

00:08:17: Andere waren bekannt von der Reichenau und vom Bodensee-Region.

00:08:24: Für die Frau Dr.

00:08:25: Nau, da zuständig war, war das die Sensation des Sindelfingerminschatzes.

00:08:34: Wir haben damals einen Schimpf Der Leiter vom Stadtmuseum, der war also da dreiundsevtig vierundzig.

00:08:42: Da muss man schon einfach sagen, da war eine lange Vorlaufzeit für diese große Renovierung und da waren dann ja praktisch die bürgerliche Gemeinde, die Kirchengemeinde beteiligt und durch das Landesdenkmaßamt andere übergeordnete Bereiche in den Kirchengemeinderaten und auch in dem Gemeinderat gewählt wurden.

00:09:13: Und davon dann praktisch in dieser Arbeit zu kommen.

00:09:16: Als

00:09:16: Architekt des Abverständigen?

00:09:18: Nein, als Bauer!

00:09:23: Sie erinnern sich vielleicht an die achten Sechs-Kirche Jahre.

00:09:26: Das war für uns der Umbruch in der Gesellschaft.

00:09:33: Der Talare muss weg und vieles andere mehr.

00:09:38: Ja, ich Vordergrundstand bei mir.

00:09:40: Es ist schon nach dem Studium Wettbewerbe gut achten und Misserfolg'n.

00:09:46: Und in der Sekte hat mich mein Zuhlkammerat Klaus Dinkelager lang verstorben.

00:09:54: Rechtsanwalt animiert und gesagt, jetzt kommst du zur CDU und arbeitest damit?

00:10:01: Der Pfarrer Wolfgang Morell hat gesagt Arbeitest somit in der Martinskirche und da bin ich ein'u-siebzig Jahre im Beilgremien gewählt worden.

00:10:14: Und da waren schon die Vorbereitungen für den Professor Stockburger, einer kannte Fachmann für eine behutsame Renovierung ins Stiel des Denkenarztflächen auch offen für neue Ideen.

00:10:32: Das war für mich ein Neuland aber es war sehr großartig was wir gefordert haben, was er geplant hat.

00:10:44: Frau Grüninger da, aber wirklich die Dürgerliche gemeinte hat auch mitgemischt.

00:10:52: und dann gab es dann praktisch die dreiundsevierundsiebzig, die großen Renovierung, die große Grabung.

00:11:02: Die große Frage war auch wo gehen wir hin in der Zeit?

00:11:06: Mit dem großes Dienst?

00:11:08: Wir haben ja schon die Christuskirche, die Johannes-Kirche.

00:11:11: Und da hat Atokoba immer mitgemischt.

00:11:15: Er hat er frustriert, dass die Katholiken bauen.

00:11:20: Also der Christig war sicher einen Vortrag erhalten und hat auch zitiert den Atokober.

00:11:26: Das ist so ein Rande, der gesagt hat... Die Flüchtlinge gehören jetzt halt auch zu uns, auch wenn sie katholisch sind!

00:11:34: Und er hat also diese Bauteilfeindlichkeitskirchen Also vorangetrieben.

00:11:41: Und wir waren dann ja drei, siebte, vierundsiebtig an der Fahre Kast in der Dreifeiligkeit.

00:11:46: Wenn

00:11:46: man noch mal drauf zurückgehen also in heutiger Zeit würde wenn das jetzt die Stadtverwaltung hört diesen Podcast ich glaube die schicken gleiche Grabungs-Team los dass man nochmal eine Münzschatz findet.

00:11:57: Das täte

00:11:58: im Haushalt ganz gut aber wo ist er denn heute?

00:12:01: Wo sind denn die Münzen heute?

00:12:03: In dem Stadtmuseum oder im Landesmuseum?

00:12:07: Eigenchampagnen, das wird uns groß erklärt.

00:12:10: Wir haben ja einmal die Münzen gezeigt an einem Wochenende mit Bewachung und er hat gesagt nach Paragraf-Drehenundzwanzig Landesmuseums gesetzt geht sowas in das Eigentum des Landes über.

00:12:23: und dann sind die Münzeln und der Topf und der Model, der nebenan im Keller von der Prop-Seiche gefahren wurde gegen ein Landesmuseum.

00:12:31: aber ich bin gerade vorhandlungen Dr.

00:12:38: Oms dem Leider, so haben die Minzen ausgesehen und das Höfchen oben ist der Modell, hat er ins Netz der eigentliche Modelle zum schones Produkt was man mit so einem Model macht.

00:12:55: Das sind dreieinachtig an wie ein Diner Saarfeier und da hat man auch mithilfe von eigen Schämpf aus dem Modeln das positive Produkt gemacht.

00:13:06: wunderschöner weißer Modell mit Teufel und der Jungfrau, ach ich auch mal sagt von Erdn was ich bin das muss zu werden steht auf dem Schriftband.

00:13:16: Und ich hab das immer gezeigt bei meinen Führungen.

00:13:21: und jetzt haben wir aber eine Chance dass Replik, also Nachbelungen von diesen Münzen und hoffentlich auch vom Topf machen können.

00:13:34: Und die wollen wir dann in der Martinskirche ausstellen.

00:13:38: Wir haben einmal das Westportal aus dem zwölften Jahrhundert im Original.

00:13:46: Und wir haben seit zwei und drei Elfen das EFN-Gillian einrichtes Löwen als Faxeemle in der Fitrine und das wäre dann ein guter Dreiklang aus diesem Jahrhundert.

00:13:58: Model ist im Prinzip so eine Druckvorlage, kann man

00:14:01: sagen?

00:14:04: Bitte!

00:14:05: So ein Modell ist eine Druck-Vorlage oder...

00:14:07: Das ist wie bei Springerlöckbacke.

00:14:11: Ah, also Wärmchen.

00:14:12: Ja, also Modeln.

00:14:14: Jetzt natürlich durchaus weißen Ton, es ist negativ.

00:14:23: Dann hat man also dann diese Abbildung.

00:14:28: Man hat damals, neunzehn oder dreiundseinzig, ja nicht nur den Münchers gefunden sondern auch viele Gräber in der Kirche.

00:14:40: und außerhalb ist das alles abgeschlossen?

00:14:44: Weiß man, wer da lag?

00:14:46: oder gibt es da?

00:14:48: gäbe es noch mehr zu entdecken außerhalb von der Kirche?

00:14:52: Also die Frau Dr.

00:14:53: Scheuchmann hat den Teil freigelegt in der Kirke auch im Zusammenhang mit den Stabilisierungen der Pfeiler und der Westwand Und auf der Nordseite vom Seitenschiff laden wir Fünfzig Tote Mit dem Gesicht nach Russen, alles Männer bis auf eine Frau mit drei Kindern.

00:15:16: Und da geht es sich davon aus dass das von Kohren, Kapläne oder Pfarrer waren vom Stift und auch in der Kirche war dann in der zugeschüttelten Krippe da.

00:15:32: Da kommen wir gleich dazu.

00:15:33: aber vielleicht nochmal,

00:15:34: d.h.,

00:15:35: diese Kräber die man unter den Kirchenboden gefunden hat, das war aus der Vorzeit?

00:15:41: Ja!

00:15:41: Das war aus der Vorzeit.

00:15:43: Und dann gab es noch irgendwann die Krypta in der neuen Martinskirche, welche namhaften Menschen wurden denn dort begraben?

00:15:55: und warum kramen sie wieder weg?

00:15:59: Wir waren immer im Zeitdruck und die Frau Dr.

00:16:02: Schäuber wollte natürlich mehr graven, mehr grafen.

00:16:05: Und nun hat man sich dann irgendwo mal geeinigt das wir jetzt einen Abschluss machen.

00:16:11: Ja, da wo wir jetzt sitzen war der einmal Rimmer.

00:16:15: Funde beim Stiftskriminalium Alemannen mit Reha Schmuck und allen anderen Dingen.

00:16:21: Und es waren ja wenig Krabbeigaben an der Martinskirche.

00:16:27: Viel mehr hat mir gefunden bei der Freilägung von dem Keller unter der Propsei und in den Brunnen.

00:16:36: also da waren dann Keramik- und Läder die nicht zum Grab gehören, sondern aus dem täglichen Gebrauch.

00:16:48: Früher hat man einfach das weggeschüttet.

00:16:52: Sie sagten, die Krypta wurde zugeschüttelt?

00:16:55: Entschuldigung!

00:16:56: Sie saggen, die Krypta wurde zugeschüddelt?

00:16:59: Ja.

00:17:00: Warum und gibt es die heute noch begehbar oder...?

00:17:07: Also... Ich habe vorangeschwungen die Verlegung des Stifts nach Tübingen, und danach war es ja nur noch ein reguliertes Stift ohne große Bedeutung.

00:17:20: Und wir haben dann in Württemberg die Reformation, da kam der Wandel... Aber ob das alles was da auf der Tafel steht, Martinus einer der letzten Coheren sei der erste evangelische Pfarrer gewesen ist nicht belegt.

00:17:41: Aber später wurde belegt dass Johannes Brenz aus Wölnerstaaten ein Reformator in Württemberg war einige Wochen in der Propstei versteckt In diesen Zeiten der Reformation.

00:17:56: Da waren ja auch dann Bau- und Kriegsgegenaufstand zu Luther Thesen Und dann kam die Reformation.

00:18:08: Das muss man auch sagen, die Martinskirche war ja Jahrhundertelang Stiftskirchen und Gemeindekirche.

00:18:15: Das ist eine Seltenheit!

00:18:17: Und da wurde dann praktisch die Martenskirch zur Gemeinde Kirche.

00:18:20: Man hatte keinen Sinn für eine Unterkircherin oder einen Hochkur.

00:18:25: Hatte keine Aufgabe mehr.

00:18:28: Da steht dann in Unterlagen von Telsches damals der Ein düsteres Loch unter dem Hochchor und zu wenig Licht in den Chorbüchen.

00:18:40: Und dann haben die einfach die Hochchore abgebrochen, die Krypta zugeschüttet und große Fenster ausgebrochen und ringsrum auch im Chor heute unverstellbar Emporen als eingesetzt, so eingebaut oder zu einer reinen Predigtkirche mit Kanzel, Altar und Haufstein.

00:19:04: Wäre es denkbar dass in der Krypta noch Dinge liegen die geschichtlichen Wert haben.

00:19:10: oder muss man einfach sagen ist vorbei da wird mal auch nicht mehr graben?

00:19:16: Die Fachleute wollen immer noch graben.

00:19:19: also das Denkmalzpflegewache mit den Grabungen so gut zusammengearbeitet hat unzufreden.

00:19:26: sie wollten mehr grauben was auch wissenschaftlich Verständlich ist.

00:19:32: Aber es nicht vorstellbar, dass jetzt noch mal...

00:19:34: Nein!

00:19:35: Also

00:19:36: im Moment sind die Harte, die Denkmaßpläge.

00:19:40: alle haben mit ihren eigenen Aufgaben zu kämpfen und mitteln.

00:19:44: Und es gibt sicher... Ist das irgendwie sich bewerbend?

00:19:50: Aufgabe mit Grabungen auch an anderer Stelle inszenen.

00:19:54: Ohne

00:19:55: Not wird nicht mehr gegraben,

00:19:56: denken wir ja.

00:19:58: Sie haben vorhin noch

00:20:00: Das Westportal erwähnt, was ja eigentlich ein ganz besonderes Schmuckstück der Martinskirche ist.

00:20:08: Was hat das denn damit auf sich?

00:20:10: Also dieses Westportall war ursprünglich unter dieser Michaelskabelle auf der Südseite.

00:20:15: Da sieht man heute noch dass da mal einen Durchgang war und diese Michaelskabel war, wie gesagt, Kriegsstätte-Minstädte nicht wie heute und auch in vielen anderen Kirchen, von Westen mit dem Paradies oder sonst.

00:20:33: jetzt war der eigentliche Zugang zur Kirche.

00:20:36: Und das Festsportal zeigt mit seinen Großartigen... Und mit dem Ring und im Löwenkopf, von dem Ring, das eine Gerichtstier war.

00:20:46: Aber auch wer den Ring berührte, war dann im Schutz der Kirche.

00:20:51: Der

00:20:51: Kirchenassügel?

00:20:52: Ja!

00:20:53: Die rote Farbe, dass die eine sagen, es ist Blut Jesu Christi.

00:20:57: Die anderen sagen aber auch, sie macht ... Wir haben ja heute beim Bundesgerichtshofen so Roben in roter Farbe.

00:21:06: Das haben wir sehr wenig.

00:21:10: Schmuckstücke war dann nach der Reformation ausgeräumt.

00:21:15: Die Marzinskirche hatte auch sechzehn alte Ehre, wie die Georgskirche in Tübingen und sie hatten mal aussetzt geräumte.

00:21:23: Es war ja oft ganz abhängig, wer da.

00:21:27: Schwäbischall hat vieles behalten und man hat es an den Stifter wieder zurückgegeben.

00:21:35: Vielleicht haben wir die Qualität gehabt.

00:21:38: Aber wir sind heute sannbar, dass dieses Westbordal von Leinstein mich als Kabel abgebogen ins Westborderl versetzt hat.

00:21:48: Dass diese Gerichtstüre, wir sagen dann Schildtiere wegen dem runden Schild erhalten ist und es ist schon das Schmuckstück.

00:22:03: Hat nicht jeder!

00:22:04: Ja, der Löwenkopf wurde mal gestohlen.

00:22:10: Aber Regentschemp hat eine Abnachbildung für das Stadtmuseum und die hängt heute am Original.

00:22:17: Und irgendwann ist dieser Löwen-Kopf wieder aufgetraucht.

00:22:22: Hat den Dieb es geräut oder hat er Salle gekappt?

00:22:27: Göttliche...

00:22:29: Das ist das Original des Stadtmuseums.

00:22:32: Wohlweislich!

00:22:35: Es gab ja auch Veränderungen im Klockentronen, die sie ja auch begleitet haben.

00:22:44: Was war denn der Anlass und vor allem welche Konsequenzen hatte das an Falle?

00:22:53: Also so wie?

00:22:56: Grober?

00:22:58: Den Boot ist der klugchen Krieg gefüttert.

00:23:01: So war es für die bürgerliche Gemeinde nach dem Krieg eine Verständigkeit, dass man die Glocke wieder gießt und das jetzt schon muss sein.

00:23:12: Da war ein Spruchsdingen.

00:23:13: da gibt's eine Schrift von Pfarrer Hirtzel, der schreibt Die neuen Glocken werden in schwerer Rippe sein Todengloge, die im Klang nicht gut ist.

00:23:25: Die wird heruntergenommen und eingeschmolzen und mit der Trauglogge ein Jahr später aufgezogen.

00:23:32: Und dann hat die Martinskirche eine großartige Skleude gehabt bis in den Sechzig-Zweiundsechzig.

00:23:42: Da war der Turm der Treferheiletzkirchen fertig und der Pfarrer Übelhör hat sie nicht an die Vereinbarung gehalten Turgenglöchchen von der Notkirche im Schaden war es, sondern sechs neue Glocken und eine Glocke war tiefer im Ton wie die Todengloge in den Martinskirchen.

00:24:04: Und da hat's so Leute wie Pfarrer Philippi und auch insbesondere das Freifahrtangler.

00:24:12: Es war also grober nicht los, weil er sagt, dass kann ich sein, dass die Dreifeiligkeits-Kirche Glocken hat, die tiefer sind – auch wenn sie mittler rüber sind.

00:24:22: Und da taugt dann plötzlich ein Protokoll auf.

00:24:28: Wo steht das?

00:24:30: Ein Stadiger, der das Vertrauen des Oberkriegen heißt bis jetzt schon längst festgestellt hat dass der Turm im Inneren saniert werden muss.

00:24:39: und das ist die Gelegenheit wenn man diesen Turm in saniert und kann ja die Glocke umhängen in einem Stahlglockestuhl mit vergriffen Jochen und dann kann man da noch eine große Glocke dazuhängen.

00:24:55: Und da haben die, das darf ich gar nicht sagen, den guten alten Holzklubensstuhl von oben bis auf der Hochkohrebene herausgenommen und haben die Beton-Degen eingezogen und Wände zuverhalten nicht mehr möglich und haben da also praktisch stand.

00:25:14: Frau Sitzung geschaffen für die große A-Null-Glocke.

00:25:21: Ich habe ja vorgesagt, was der Alfred Bachert gesagt hat.

00:25:28: Und da kamen dann Leute, die haben gesagt einmalig ich höre sowas nicht.

00:25:33: und aber dann solche Dinge.

00:25:38: das war damals ein gewisses Wissen und auch ein gewisses Denkmalzpflege, aber da war dann schon der Umbruch da.

00:25:46: Dass man mehr abgebrochen oder nicht ersetzt hat, so wie wir heute auch wieder diskutieren.

00:25:52: Und man hätte außen den Turm sanieren müssen!

00:25:57: Nicht innen!

00:25:59: Außen waren die Schäden.

00:26:00: Das haben wir dann vor sich hergeschoben und das war dann, wie ich vorher angeführt habe, Ende des Jahrhunderts war dann die große Turmausen-Sanierung und Schieferdach-Stellung zum Vordergründ.

00:26:13: Und bei der Geregenheit hat man dann die Klocken umgehängt auf gerade Holzsuche, diese Leiläum-Maschine und die Nachmessung mit der Materialbriefungsanstalt in Karlzuhörn ergeben.

00:26:26: Dass jetzt tatsächlich weniger Schwingungen sind am geraden Holzsuch wie vorher.

00:26:32: Also Matthias Ange hat geschwärmt – der war ja da schon da – wenn für Achtzeige Schäcke gekommen ist.

00:26:44: Also diese gekrüften Stahljocke waren nicht dabei.

00:26:49: das letzte Schluss.

00:26:50: Nein!

00:26:53: Zu hart im Klang.

00:26:56: Und dann hat es zu der Gedegenheit auch noch eine eigene Klocke gegeben, eine neue kleine Klockey?

00:27:03: Ja die war im ersten Weltkrieg... ist die Totenglocke und die Schulen Fäschbergloge geblieben.

00:27:10: Und zweitens wurden alle bis auf die Totenglocke, und dann haben wir nach dem Krieg gesagt, man braucht keine Schul- und Fä.

00:27:16: schberglocke mehr!

00:27:19: Wir haben uns auch gesagt nein jetzt das kleine Türmechen soll wieder in eine Glocke bekommen.

00:27:25: und es hat ja wunderbar funktioniert und sogar beflügelt diese anderen baulichen Maßnahmen.

00:27:33: Erzählen Sie doch mal, wie die Martinskirche zu der Glocke gekommen ist.

00:27:38: Die musste ja bezahlt werden, die musste

00:27:41: hergestellt werden?

00:27:44: Also in den Unterlagen taugt immer wieder auf, das steht einfach dann wegen Unvermögen der Schiffskasse hat die bürgerliche Kasse die Unterhaltung bezahlt und dann gab es dann ja... Da gab es einen Erlass von König im Ende Jahrhundert, dass die Kirchengebäude entsprechend erhalten und saniert werden sollen.

00:28:12: Und er hat ein Leins den Auftrag bekommen, die Martinskirche zu sanieren.

00:28:16: Das war derzeit des Historismus.

00:28:19: Leins hatte in Stuttgart den Königsbau entworfen aber auch am Feiersee die neokotische Johanniskirche.

00:28:32: Wie das gut gemacht.

00:28:35: Die Dächer der Seitenschiefe waren höher und sind in die Obergradenfenster reingegangen, und die Sackastei schön auf dem Quadrat mit einem Kreuzgewölbe hatte noch ein Walmdach.

00:28:46: Und da hat diese vier Giebeln, die wir jetzt sanieren müssen, die stammen von Achtzehn, Drehen, Sechzeh, Fünfe, Sechszeh von Leins.

00:28:53: Und er hat gut gemeint, diese rechte Fenster aus der Renaissance und der nachreformatischen Zeit in den Seitenschiffen sind nicht stillgerecht.

00:29:05: Da machen wir wieder Fenster mit Rundbogen aber die sind natürlich zu groß!

00:29:10: Aber wir sind dankbar dafür, dass diese Rund-Bogen-Fenster von der Belichtung für die Seitenschiffe und auch das Mittelschiff haben.

00:29:19: Also das Mittellschiff ist original Und nachher gab es dann einfach immer wieder Unterhaltungsmaßnahmen und im letzten vor Jahr, natürlich auch ein Wandel.

00:29:38: Die ganzen Kirchen waren ja Landaufgaben innen wie außen verputzt, bemalt aus der Brautzeit, aus einer Ressource mit weltlichen oder kirchlichen Geschichten.

00:29:50: und da kam Man hat gesagt, man sieht wieder die Stein-Eudigkeit dieser Botingmähler.

00:30:02: Das heißt,

00:30:03: die Martinskirche war mal verputzt?

00:30:06: In und aus alles verputzten auch die Bonendecke unbemalt.

00:30:11: Und dann waren in den Hunderten und sechsundzwanzig ein Professor Seizer als Denkmalpfleger und der Aritektfichter.

00:30:22: Die hatten die Aufgabe die Martinskrieg zu sanieren.

00:30:26: Und da kam dann der Vorschlag, den Außenputz abzuschlagen.

00:30:29: Also Leinz muss man auch schon sagen hat die Kleinarakaden oben wieder hergestellt und anderes mehr.

00:30:34: also alle diese Sanierungen im neunzehnundzwanzigste Jahrhundert waren korrekt und richtig.

00:30:42: Und aber auch dann ging es nur ums Geld.

00:30:46: Ja, so ging's bei uns um sechshundert.

00:30:51: Ich muss jetzt aufpassen was ich gesagt habe.

00:30:55: Kulten, ja.

00:30:57: Und da hat dann die Denkmalzpflege und die bürgerliche Gemeinde den Mehrkosten für das Abschlagen des Putzes bezahlt.

00:31:05: Und also in der Zeit von dreiunddreißig geschichtlich großer Zeit war die Innensanierung.

00:31:11: Da waren es gleiche Themen.

00:31:14: Das hat sich durchgesetzt aufgrund der Kämpfe von der Sächsland-Tasse.

00:31:20: In einem Mittelschiff.

00:31:22: und die Bohlstecke, die war auch bemalt.

00:31:24: Dass man da den Puzzle abschlägt und alles freileckt.

00:31:27: Und dass man die Fenster von Leins im Chor wieder kleiner macht aus der Zeit Ich praktisch, die heutige Situation dreht sich im Mittelschiff mit der Bohlentecke wo dann von Fichtern noch die vier Empfang gelistet sind und von Walter Kohler.

00:31:43: Die drei Kofenster, die wir alle natürlich erhalten haben.

00:31:47: Da gab es auch Diskussionen, schmeißt man sie Fenster?

00:31:50: Von Dreiunddreißig raus, Drehundsiebzig und macht neu rein!

00:31:54: Ich finde es gut das wir sie behalten haben.

00:31:57: Und jetzt war er da praktisch... Das waren schon schweppunkmäßig, äh, sechsundzwanzig Außenputz.

00:32:10: Wir haben ja das Glück, dass auf dem Beinemangriff auf Böblingen vom im Oktober die Stiftsbezirk getroffen wurde.

00:32:25: Das Erzeitschauffauserplatz war der zwei Gehöfte und zwei große Wohnhäuser, die sind abgebrannt zwischen heutiger Haus der Familie und die Probstegern, da waren Gebäude.

00:32:39: Und da wo heute das kleine Häuschen steht bei dem Kellerhals beim kleinen Fruchkasten war die Druckerei unschieker, die ist abgebrannt und die Martinskirche hat halt keinen Treffer bekommen.

00:32:56: Erst im Ankunft dann in der Größe war der Große Angriff auf Sendelfingen und im Sonntag da hatte die drei Brandbomben bekommen.

00:33:06: Und die haben die Nachbarn, die da Aufsicht haben nach Verneblungsanlagen und anderen Dingen, die haben sie gelöscht mit Sand und Wasser.

00:33:20: Ich habe das mal ja geschrieben weil mir das als Kind so wichtig war.

00:33:25: Die Dachstühle in Wiedelschiffen und Seinsschiffen wurden im Krieg aufwendig nicht brennbar gespritzt mit giftigem Material und das war wahrscheinlich die Voraussetzung, dass dann an diesem Sonntag, wo ein anderer Stelle gelöscht wurde plötzlich mittags ist der Kirchdurm brennt.

00:33:45: Und es war dann ein Schwellbrent.

00:33:48: und jetzt habe ich noch gute Erinnerungen gewollt, so wie für alle glaube ich nicht mehr in der Schwester, wir haben vom Markt brunnen Wasser bis zum Fuß vom Turm getan Mit zusammen mit.

00:34:00: Und innen haben die Leute, alle haben einmal mitgemacht, haben Wasser in den Treppen hochgetragen und oben hat dieser Feuerwehrmann Glaser, hat die verplusteten Teile herausgeschlagen oder runtergeworfen und den Turm gerettet.

00:34:18: Also so was habe ich in Erinnerung.

00:34:22: Der hat nicht nur einen Turm geredet zum letztendlich das Wahrzeichen eines der Wahrzeiten von Sindelfingen?

00:34:27: Ja!

00:34:28: Vielen herzlichen Dank.

00:34:29: Der Turm ist ja nicht so alt wie die Kirche, der ist ja erst vierzehundert neunzig errichtet worden.

00:34:38: Aber irgendwo ist es schon hart für mich und für viele andere.

00:34:42: Ich sage immer, die Martinst-Kirche ist Kirche in der Stadt und für die Stadt.

00:34:47: Herr Röhle, wir sagen vielen, vielen Dank!

00:34:49: Es war hochinteressant.

00:34:52: Hat viel Spaß gemacht.

00:34:53: Danke!

00:34:58: Ein Angebot von Röhm Medien.