00:00:00: Damals.
00:00:01: Geschichte und Geschichten aus dem Landkreis Böblingen, längst vergangene Zeiten spannend und lebendig erzählt.
00:00:09: Experten im Gespräch mit Hansjörg Jung und Hansjorg Zürn von der Sinnelfingerzeitung Böblinger Zeitung.
00:00:17: Hallo
00:00:18: Hansjurg!
00:00:20: Ein neuer Podcast steht an.
00:00:22: wen haben wir denn heute zum Gast?
00:00:24: Ja heut haben wir Erwin Stegmüller zu Gast erster Vorsitzende des Heimatgeschichtsvereins Markstadt Und er wird uns erzählen, was für eine blühende Gemeinde im Marktstadt früher war mit acht Steinbrüchen zwei Brauereien über einhundert Gewerbetreibende und damit letztendlich auch die drittreichste Gemeinde in Landkreis Böbling.
00:00:46: Also vergangene Zeiten, die sehr interessant sind.
00:00:50: Vergangene Zeiten?
00:00:52: Gute Zeiten?
00:00:53: Schlechte Zeiten?
00:00:54: Ja.
00:00:54: Schauen wir
00:00:56: mal!
00:00:57: Herzlich willkommen Erwin Stegmüller, Vorsitzender vom Heimatgeschichtsverein Magstadt.
00:01:03: Heute wollen
00:01:03: wir ein Stück weit über eine besondere Epoche der Gemeinde Magstadt sprechen nämlich so Jahrhundertwende, achtzente also neunzehntes auf zwanzigstes und schon ein bisschen früher gemeinhin Industrialisierung.
00:01:19: Ja zum nächsten Mal vielen Dank.
00:01:21: dass ich heute hier sein darf und vielen Dank für die Einladung freut mich sehr Und ich hoffe, dass es ein interessantes Thema geben wird.
00:01:31: Zum einen die Industrialisierung und dann die Brauereien
00:01:36: Das sind wir sicher.
00:01:37: Sie haben mir im Vorgespräch gesagt, es gab über hundert Betriebe zu einer bestimmten Zeit in Markstadt?
00:01:43: Wann war das denn?
00:01:44: Das
00:01:44: ist richtig so!
00:01:44: Um nineteenhundert hatten wir durch die Kursettweiberei Brauereihe und viele Steinbrüche einen guten Zuwachs an Handwerksbetriebe.
00:01:54: Und wir hatten um nineteenhunderte, hundertsechzeinneinzig selbstständige Bürger.
00:02:06: Wir waren zu dieser Zeit die drittreichste Gemeindenachböbling und Sindelfingenkreisböbing.
00:02:11: Hat sich aber ein bisschen geändert?
00:02:13: Ja,
00:02:13: es hat sich leider geändert wie für viele Gemeinden auch.
00:02:16: Aber bis vor Kurzem war die Gemeinde markt tatsächlich noch schuldenfrei.
00:02:22: Sie haben gerade schon Einstichwort gesagt wo ich glaube dass viele unserer Zuhörerinnen und Zuhörpern sich das gar nicht vorstellen können.
00:02:29: Es gab eine Zeit da gab's acht Das
00:02:33: ist richtig, ja.
00:02:34: Wann war das und warum gab es da so viele?
00:03:01: Kunstworge drauf zu machen, Bildhauer usw.
00:03:04: Und zum anderen gab es den weißen Stuben-Satstein.
00:03:08: und was dann auch im Westen von Magstadt der helle Muschelkalk und auch der blaue Muschellkalk.
00:03:14: Der blaue Muschelkalk wird heute noch im Steinbruch vom NSN, also Natursteinwerke Nordschwarzwald früherer Äzl, verwendet zum Straßenbau.
00:03:25: Und um einigen Muschelskalk-Steinbrüchen im Westen waren dazu ausgelegt dass sie den Schienenunterbau für die deutsche Bundesbahn zur Verfügung stellten.
00:03:42: Das waren natürlich da schon ein großer Aufschwung.
00:03:45: und gerade die Sandsteinbrüche im Hölzerthal, aus denen wurde ein Großteil vom Stuttgarter Westen gebaut.
00:03:55: Und aus dem Wesen Stuben Sandstein, ein schöner heller Sandstein war das alte Stuttgarderathaus gebaut, dass leider beim Zweiten Weltkrieg zum Opfer fehl.
00:04:12: Steinrecht?
00:04:13: Steinrecht, kann man sagen.
00:04:14: Also in der Blütezeit um achtzehundertachse bis neunzehnhundert waren bis zu zweihundert Steinbrecher und Steinmetzee in den Steinbrüchen beschäftigt.
00:04:25: Und Eigentimmer der Steinbrücke war die Gemeinde Magstadt und die Steinmetze konnten sich dann Abbaurechte von der Gemeinde kaufen.
00:04:35: Stichwort Sturkensandschein
00:04:36: gab es aus Sandmühlen.
00:04:42: Der Stuben-Sandstein war im Süden im Gatter.
00:04:51: Der Stubensandstein unterscheidet sich zum Schilfsandstein, dass der Schilf ein bisschen härter ist und gut zu bearbeiten.
00:05:00: ist Quarzhaltiger und feiner, der bröselt.
00:05:06: Und dann hat man dann zu Sand gemalt und daher Stubensandstein weil man dort Sand früher verwendet hat um die Stubendielen zu reinigen.
00:05:17: Daher der Stube Sandstein.
00:05:19: Das heißt erstmal Stube dreckig gemacht?
00:05:22: Dann
00:05:22: wieder sauber!
00:05:25: Genau, dann war man da im Südwesten der Helle Muschelkalk.
00:05:30: Wir hatten eine Kalkhütte in der Schaffhauser Straße und da wurde der Heller Kalksandstein abgebaut und zu Kalk gebrannt.
00:05:39: Und einem Westen wie gesagt der heutige NSN, der blaue Muschellkalk sehr gut als Straßenunterbau.
00:05:52: Der wird heute noch abgebaut und ist auch heute ein ganz hochwertiges Material, das aus dem sogar Beton hergestellt werden kann.
00:06:03: Das ist richtig gut!
00:06:05: Sie haben jetzt vorher gesagt dass zum Beispiel der Stuttgarter Westen zu großen Teilen aus Magstattersteinen gebaut wurde.
00:06:13: Das war längst nicht nur etwas was man in der Gemeinde verwendet hat, sondern man hat es dann wirklich schon exportiert.
00:06:21: Wo ging das hin?
00:06:22: und vor allem wie hat man es transportiert?
00:06:24: Waren das dann die klassischen Ochsenkarren oder bei Magstadt hatte er keine Eisenbahnenanschluss gehabt.
00:06:29: Nein, ganz am Anfang war das ziemlich erschwerlich im Hölzer Tal weil ja auch die Hölzertalstraße noch nicht gebaut waren.
00:06:36: also da wurden die ganzen Steine mit dem Pferde- und Ochsufuhrwirt nach Stuttgart befördert und auf viele Maurer und Steinmetze Dann ging nach Stuttgart und haben dort die Steine geformt und verarbeitet zu Häusern gebaut.
00:06:53: Erst später hat dann der König von Württemberg die Hölzerthal Straße bauen lassen, zum einen weil er immer in der Schwarzwaldreiste und die kürzeste Strecke wollte von Stuttgarb und zum anderen damit dieser Fuhrverkehr etwas rausgezogen hatte.
00:07:15: Und durch das war der Aufschwung in Magstadt so groß, weil durch die vielen Steine, wo man Kett hat, braucht man Vorwerke.
00:07:24: Durch die Vorwerken braucht man Handwerker wie Schmied, Sattler, Schlosser, Schreiner, Metzger, Becker und alles Schneider.
00:07:33: Somit sind da praktisch viele Handwerkers nach Magstadt gekommen.
00:07:37: Wir hatten in der Zeit im Jahr ninehundert acht Metzgers, sieben Bäckereien, fünf Konnellialwaren-Geschäfte sage und schreibe neunzehn Wirtschaften.
00:07:48: Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, das hat ja selbst die großen Städte haben
00:07:53: das nicht mehr gut.
00:07:54: durch die Steinbrüche war natürlich eine trockene staubreiche Arbeit.
00:07:59: in unserem größten Steinbruch an der Steiger oben da gab es schon um nineteenhundert eine Kantine von einer Frau Berkard Beerweiler Betriebe.
00:08:12: Die Kantine hatte einen typischen Sachverhalt.
00:08:17: Sie hatten eine Fahnenstange vor der Kantine und jedes Mal, wenn im Steinbruch ein Bier ausgegangen ist, dann hat sie die Fahne gehisst und an der Brauereien am Meier-Hingerstraße haben sie das gesehen und dann haben die wieder eine Furre Bier hochgebracht.
00:08:31: Tatsache!
00:08:34: Es gab wie viele Betriebe in Magstatt.
00:08:39: um die Jahr hundertzehneinzig,
00:08:41: neunzehnhundertvier hat man das gezählt.
00:08:45: Nicht viel später hat man ja auch vom Rode-Magstatt gesprochen.
00:08:51: aus was für Schichten rekrutierte sich denn diese, diese Ehlerschaft?
00:08:59: Das kann man so genau jetzt sagen.
00:09:01: und wir haben natürlich durch Durch unsere Kursettweberreihe, durch die Proberei und die Steinbrüche hat man viele Menschen wo der Arbeit gefunden hin.
00:09:10: Und das war ein Arbeiter!
00:09:11: Und natürlich dann ist das soziale Gefüge daraus wahrscheinlich entstanden.
00:09:17: Wie hat man das gemacht?
00:09:19: Ich stelle mir das so vor.
00:09:20: Der Vorwahrjahr mag stattedorf.
00:09:22: Ja absolut
00:09:24: Wie hat Magstatt diese Herausforderung bewältigt, dass da so viele Menschen zugezogen sind?
00:09:30: Nicht nur die arbeiten denn.
00:09:34: Wenn ich halt so viel Betriebe habe, hab ja jede Menge Menschen, die dann Platz brauchen
00:09:40: ... Das ist richtig!
00:09:41: Ich geh mal davon aus, die sind zugezogen haben und dann die Häuser gebaut.
00:09:45: Somit hat sich der Ort eigentlich relativ schnell vergrößert also um eighteenhundertfünfzig waren wir vielleicht noch zwölfhunderte und am Ende des Jahrhunderts war es dann schon zweieinhalb Tausend.
00:09:59: Verdoppelt.
00:10:00: Ja, fast kann man sagen.
00:10:02: Und wer hat diese Häuser gebaut?
00:10:05: Die Gemeinde die Betriebe weil ein Arbeiter konnte sich das ja nicht von heute auf morgen leisten.
00:10:10: Natürlich also auch die Gemeinde und auch die Betrieb haben da viel dazu beigetragen.
00:10:16: Weil natürlich wenn die Arbeiter nah an der Betriebsstätte gewohnt haben war es natürlich verbauten muss.
00:10:22: halt heute die Win-win Situation
00:10:24: gibt's also typische Siedlungen die wir heut noch quasi sehen kann, weil es gab ja in manchen.
00:10:34: Städten gab es ja dann halt quasi so eine Siedlung, wo die Daimler-Arbeiter alle gewohnt haben oder Ähnliches.
00:10:40: Gab's das in Magstadt auch?
00:10:42: Dass an der einen Seite halt die ganzen Steinbruchalbreiter gewohnten und an der anderen Seite dann die Händler...
00:10:50: Eigentlich nicht!
00:10:51: Wir hatten ein Ortskern, aber aus dem Alteortskern ist nämlich viel übrig geblieben.
00:10:55: Im Zweiten Weltkrieg ist Magstadt zum Großteil zerstört worden.
00:11:01: Wir haben Siedlungen erst nach Achtet, also um achtunddrehzig baut die Richtung alle Schuttkarterstraße.
00:11:08: Das waren so gleiche Heßlauber und das war dann später.
00:11:11: Also im neunzehnte Jahrhundert wüsste ich jetzt nicht dass da spezielle Siedlung von der Arbeiter entstanden sind.
00:11:19: Genau weil es gab ja auch so hätte man jetzt sagen können die Weber haben dann alle irgendwo gewohnt?
00:11:25: Nein wir haben aber den meisten Ein wohnender, ein nebäriger Landwirtschaftner-Kid und so hat jeder seine heiße Kind mit dem Stall und der Scheune.
00:11:35: Das hat sich aber dann alles geändert, das ist danach verdichtet worden.
00:11:38: Es
00:11:40: gibt heute noch so alte Gebäude wo man sagen kann die Sinn aus der Zeit?
00:11:46: Es gibt auch noch ein paar Gebäuden aus dem sechzehnte Jahrhundert also um fünfzehundertreißig erbaut in der Bachstraße nahe des Rathauses.
00:11:57: da gibt es noch ein Paargebäude ein paar stehen da auch unter Denkmalschutz.
00:12:01: oder unser altes Rathaus, wo ja an undeinzelhundert achte Achtzig neu aufgebaut worden ist mit Balken und Sachen aus der alten Seite.
00:12:09: Das ist schon im Fünfzehnhundert gebaut wurden.
00:12:11: Unser jetziges Rathaus das jetzt gerade saniert worden ist, das ist Sechzehundert Siebe erbaut worden also sind schon nur die alte Gebäude.
00:12:19: Paar sind da aber wie gesagt viel Nicht, weil gar der ganze Ortskern die alte Zentscheinemittel im Ort am Untermarktplatz und so weiter.
00:12:29: Die sind durch den Bomberangriff am Zehntag, dem September vierzig völlig zerstört worden.
00:12:35: Wie hatten sich dieser Aufschwung nach der Jahrhundert in der Gemeinde niedergeschlagen?
00:12:43: Gab es dann plötzlich repräsentative Gebäude denn auch oder war man da eher bescheiden und hat's nicht so gezeigt?
00:12:52: Nein, es gab schon.
00:12:53: Also das Rathaus, die siechzehnte und siebe erbaut ist ein schönes Rathauß auch heute noch ein schöner Rathhaus.
00:12:59: dann achtzehn, achte, siebzig, neune, Siebzig hat man das neue Schulhaus erbauen aus Markstadter Sandstein.
00:13:06: Das ist heute noch eine imposantes Gebäude.
00:13:09: Das sind so die wichtigsten, klar die Zentscheuer wo vom Marktplatz standen war.
00:13:15: Die ist älter?
00:13:16: Die ist Älter aber es war auch ein imposantes gebäude.
00:13:20: Wie gesagt, das sind so die Gebäude.
00:13:23: Das Alteschulhaus wurde erworben, in den Achtzehnhundertzwei, zwanzig von der Gemeinde also da war.
00:13:29: schon mal hat schon gemerkt dass ein gewisser Wohlstand da war.
00:13:33: Ja aber es ist ja ungewöhnlich normalerweise entweder wird sich ein Bürgermeister verewigen indem er dann halt Statue baue lässt oder besser meistens dann irgendwie große Sportgelände oder ähnliches.
00:13:49: Da waren die Marktstatter offensichtlich sehr viel Bescheide.
00:13:52: Ja, die Marktstadter waren da bestimmt bescheiden.
00:13:54: also es sind keine so repräsentative Gebäude erbaut worden in der Zeit.
00:14:00: Ich glaube die Marktstadt waren früher schon immer sparsam.
00:14:03: Spannend finde ich ja das widerspricht dem was sie gerade sagen dass es neunzehn Gaststätten gab als es so spaßsam war die Marktstattern auch und die sind schon auch mal ein Bier drin gegangen.
00:14:13: Es gab ja keinen Fernseher
00:14:14: Es gab noch keinen Fernseher.
00:14:16: und natürlich, wie gesagt die Arbeiter haben gut verdient.
00:14:21: Auch in den Steinbrüchen mussten schwer arbeiten auch in der Brauerei.
00:14:25: Und da gab es dann auch die Gaststätten.
00:14:27: Die Gaststädte wurden ja von den zwei Brauereien eigentlich mehr oder weniger nicht geführt aber beliefert.
00:14:35: Und jede Gaststätte hat eine Metzgerei dabei gehabt Kann man sich gar nicht mehr vorstellen.
00:14:45: Das eine Brauerei Gaststätten betreibt schon auch, das haben wir ja heute noch.
00:14:49: Ich habe mal nachgelesen, dass die Rösslis-Brauerei von einem Jakob Wiedmeier eröffnet wurde und der war in die Zwanzigarbe, also ein junger Kerle.
00:15:04: Ja, da Friedrich Jacob Wietmeier war Gastronomen und Bierbrauer hat Gasthaus zum Rüsselicken und er hatte als Zweiherzwanzige Ehriger.
00:15:13: Das muss man sich da vorstellen, die Röschle Brauerei wird Meier gegründet.
00:15:19: Und wenn man sich das überlegt mit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts war diese Brauerei schon eine der größten Braueren im Umland von Stuttgart.
00:15:33: also die hatten dort mal so ein Jahresbier Konzeption von zwanzigtausend Hektoliter Bier Und die haben das Umfeld von Stuttgart bis tief in den Schwarzwald beliefert, hatten dort mal schon zwanzig Dreispänner, also Pferdevorwerke, zwanzige Vorwerke.
00:15:53: Die das Bier an die Wirtschaften und Händler auslieferten.
00:15:57: Das heißt aber, dass wenn nicht die Markstadter alles selber trunken?
00:16:00: Das
00:16:01: wäre zu viel gewesen!
00:16:03: Aber es gab ja dann, und das fand ich auch interessant beim Nachlesen.
00:16:07: Fast genau, sechzig Jahre später, aus dem Jahr eighteenhundert vierundsechzig hat ein Gottlob Kienle eine zweite Brauerei
00:16:15: genannte
00:16:17: die
00:16:17: Lammbrauerei.
00:16:18: Warum macht er das?
00:16:19: Wenn schon so einen Platz herrscht da ist, der so viel Hektoliter austößt uns überall hin verteilt hat.
00:16:25: er dachte ne, das kann ich auch oder...
00:16:28: Ich kann es nicht nachvollziehen, das war in den letzten Jahren.
00:16:33: Er hat wenige Häuser vor der Wittmeier Brauerei gegründet und hat da auch schon Bier gebraut.
00:16:41: Warum?
00:16:42: Wieso er das gemacht hat.
00:16:43: Das weiß ich nicht.
00:16:44: Auf jeden Fall war es so, dass dann im Markt statt um ein richtiger Brauerei zwischt.
00:16:55: Und die zwei Brauereien haben sich schon irgendwo ganz schön gekappelt, beziehungsweise also man kann nicht sagen ein Baurei-Krieg aber.
00:17:06: Die waren schon spinnefeind und es hat in der Zeit auch die Bevölkerung gespalten.
00:17:13: Die einen haben zur Brauerei Wiedmeier gehalten und die anderen zur Brauererei Kiel.
00:17:18: Wieso?
00:17:20: Teilisch
00:17:21: ins Landgang und ein Teil ins Röschle.
00:17:23: Ja, genau!
00:17:25: Und wie lange existierten diese Brauereien?
00:17:28: Also die Wiedmeier-Brauerei-Röschel.
00:17:33: Der Begründer hat zwei Schöneketten und der eine ist dann nach Stuttgart feingen, hat er den Brauerei aufgemacht.
00:17:40: Der hat auch eine Tochter, die Fanny.
00:17:43: Und zu dieser Zeit ist der Bierbrauer Robert Leicht auch in der Prauerei Wiedmeyer tätig gewesen und er hat die Fanny dann geheiratet.
00:17:54: Und die Fannie Leicht ist ja heute noch ein Begriffenfeiering von den Rechtgymnasium, und der Birbrauer Robert Leicht war da praktisch schon in der Späder hat der Spädera Schwabebrei begründet und die Schwabenbrei hat dann auch in den zwanzigern Jahre die Brauerei Wiedmeier aufgekauft.
00:18:16: Ja,
00:18:17: und dann später aber dann der Betrieb eingestellt, also in der dreiundzwanzig war dann leider nichts mehr.
00:18:23: Aber ja wir können heute noch vielleicht ein bisschen mit Stolz behaupten paar Würste von Schwaben Brei sind doch in Magstatt.
00:18:31: Und die andere?
00:18:31: Die Landbrauerei?
00:18:32: Die
00:18:34: Kienle, die hat den Godblobkienle und diesen Söhne haben sie dann weiterbetrieben.
00:18:42: Im Erster Weltkrieg mussten sie der Betrieb einstellen weil das Militär die ganze Kupfer-Sachen eingezogen hat.
00:18:50: Und von der Zeit bis zu der Zeit war er kein Bier.
00:18:56: Wir haben dann auch einen Forum Krieg, also in den dreißiger Jahren haben die auch ein Volumen von zwanzigtausend Teckton wie der Bier produziert.
00:19:07: Und es ging an sich auch gut, weil die Wiedmeier schon war ja von neunzehundertdrehenzwanzig an schon nicht mehr aktiv.
00:19:14: und aber irgendwann, wenn dann die Nachkommen nicht so gut wirtschaften, zahl ich mal nicht.
00:19:23: Die Präuerei hat dann eine Herr Friedrich Hahn übernommen.
00:19:27: Und in der Zeit wurde die Landpräuerei an Stuttgarter Hofpreis verkauft und ein paar Jahre später haben sie dort die Produktion auch eingestellt.
00:19:39: Und da ging dann also wirklich dann die Präurei- und Bier-Ella in Magstadt zu Ende, das gute Magstatter war dann nicht mehr auf dem Markt.
00:19:48: Ja, das ist schon interessant.
00:19:49: Weil Lampreu hat ja natürlich einen Sintelfinger in besonderen Armen, aber das hat nichts mit nachher
00:19:53: zu tun.
00:19:54: Hat mit Magstadt nix zu tun!
00:19:56: Gut und im Böblinger gab es ja auch schon große Brauereihe dann zu jeder Seite
00:20:02: also... Das war auch der Grund, warum die Brauereien Magsta dann aufgehört haben.
00:20:07: Weil dann die Stuttgarter Braueren natürlich schon groß waren und die Kleine geschluckt haben.
00:20:14: Aber natürlich noch was erwähnenswert ist noch Die Röstlebrauerei.
00:20:19: Wiedmeier hat schon um eighteenhundertfünfundneinzig Haben die schon Dampfturbinebetriebe um eigenen Strom zu erzeugen.
00:20:26: Also dort mal schon waren die richtig weitsichtig kann man
00:20:29: sagen.
00:20:31: Wo waren die genaue Brauereien?
00:20:32: Gibt es die Gebäude heute noch?
00:20:33: Die
00:20:33: Gebäuden gibt es leider nicht mehr.
00:20:37: Die Brauerei Röschle war da, wo jetzt der bägere Freitag sein Kaffee hat.
00:20:47: Da war das ein richtig schönes Gebäudemitt mit Turmle.
00:20:51: Die Präuerei ist in der Präuer-Präsidentin von drei Jahren abgerissen worden.
00:20:55: Ja, Schade!
00:20:56: Die Kulisse war wunderschön und ein paar Häuser wieder vorne waren die Landpräuereien.
00:21:01: Das war auch eine schöne, schönes Gebäude mit einem Durchlass, wo sie da rein gefahren sind.
00:21:06: Und oben das Gebäud war bemalend mit Bierfässern.
00:21:10: Heute noch ist es der Prääuereiplatz im Markt statt.
00:21:14: Dann selbst war ja die Malzfabrik ...
00:21:19: D.h.,
00:21:20: die haben das alles selber?
00:21:22: Die haben doch mal gelagert und gerüstet, aber das ist jetzt alles abgerissen.
00:21:30: Die Gebäude waren teilweise weshalb auffällig.
00:21:33: Wissen Sie wie viele Gaststätten es heute noch gibt in Magstadt?
00:21:37: Ja vier.
00:21:40: Also Gaststädte, wenn wir dann noch die Kleineren sind vielleicht sechs
00:21:44: mit im Wissboden.
00:21:47: Ja, das war der Lauf der Zeit.
00:21:50: Welche Auswirkungen hatten die Industrialisierung in Magstatt?
00:21:56: Außer Bevölkerungszuwachs, außer viele Wirtschaften und so?
00:22:02: Also ich denke dass sich daraus auch später die Vereine entwickelt haben.
00:22:08: Achtzehn, fünf, drei, sie ist ja der jeder kann schon entstanden.
00:22:10: Neun, zweihundertfünf der Radfahrerei.
00:22:18: Durch den Zusammenhalt der Bürger bei der Firma hat sich dann auch das Vereinsleben entwickelt.
00:22:26: Und es gab nicht zeitlang sogar eine eigene Bankenmark statt?
00:22:29: Das war die Gewerbebank, die wurde von den Gewerbetreibenden gegründet und der bankbeamte Zipperlein war sein Name.
00:22:39: Der hat den Schalter in seinem Wohnzimmer betrieben.
00:22:44: Kann man sich heute nicht mehr vorstellen da...
00:22:46: Warum hat man eine eigene Bank gebraucht?
00:22:49: Die haben Geld gehabt und wollten vielleicht das Geld auf der eigenen Bank einlegen.
00:22:55: Denke ich mal, ich kann es nicht genau sagen.
00:22:57: Okay,
00:22:58: also hat der Verein über Darin entschieden oder irgendjemand anderes
00:23:02: zu... Ja, genau!
00:23:04: Das war ne Genussenschaftsbank.
00:23:06: Wie viele
00:23:07: andere auch im Lande.
00:23:09: Spannende Zeiten in Magstatt.
00:23:12: Vielen herzlichen Dank, Arwin Stehmüller.
00:23:14: Das war hochinteressant.
00:23:16: Und jetzt müssen wir einfach mehr über Markstein.
00:23:19: Ich hoffe, dass es Gefalle hat und dass man ein bisschen mehr von der Geschichte von Markstein überbringen könnte.
00:23:25: Vielen Dank, dass ich hier sein
00:23:33: durfte!